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Mixed Martial Arts

Mixed Martial Arts¬†ist eine eigenständige¬†Art des Vollkontaktkampfes, bei dem Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten angewendet werden.

Enthalten sind überwiegend Techniken aus dem¬†Boxen, Kickboxen, ¬†Muay Thai¬†wie auch dem
Luta Livre und dem Ringen. Es sind jedoch Techniken aus allen Kampfkünsten gestattet.

Es werden alle Kampfdistanzen wie Treten, Schlagen, Clinchen, Ellbogen, Knie, Würfe, Hebel, Würgegriffe und Bodenkampf mit möglichst wenig Beschränkungen durch Regeln vereint.

Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten ist, dass auch im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf.

Das Training erfordert ein relativ hohes Maß an körperlicher Fitness und besteht zu einem Großteil aus Kraft- Ausdauer Übungen und Sparring.

Luta Livre

Luta Livre ist eine Form des MMA/ Bodenkampfes / Grappling .

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Du lernst:

  • die Distanz zum Gegner sicher zu überbrücken,
  • ihn auf den Boden zu bringen,
  • ihn dort zu kontrollieren,
  • ihn zur Aufgabe zu bringen
  • oder ihn Kampfunfähig zu machen.

Selbstverteidigung:¬†Lerne dich zu wehren und zu verteidigen mit deinen individuellen Mitteln. So wirst du dich in Gefahrensituationen vom Stand bis zum Boden verteidigen können.
Regellos:¬†Vielseitiger als Judo. Mehr Möglichkeiten als beim Ringen: Am Boden ist kein Stopp. Einfach zu erlernen:¬†Es sind keine speziellen Voraussetzungen nötig und somit für jeden geeignet. Ein Mindestalter von 16 Jahren wird empfohlen. Nach oben hin sind allerdings keine Grenzen.

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zum KOSTENLOSEN PROBETRAINING

Die Trainingszeiten

Bilder

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Geschichte des Luta Livre

Luta Livre wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in Rio de Janeiro entwickelt.

Einige kräftige junge Männer trafen sich in einem Ruderklub und haben sich im freien Kampf gemessen.
Dem Bodenkampf kam schnell eine große Bedeutung zu, da die ringerischen Techniken, wie Gelenkhebel und Würgegriffe, im Vale Tudo wichtiger und bedeutsamer waren, als reine Tritt- und Schlagtechniken.
Um 1970 wurde das Luta Livre durch das Engagement von Roberto Leitao Senior noch technischer. Leitao ist Universitätsprofessor für Bauingenieurwesen und brachte Jahrelange Erfahrung aus dem Judo ohne Gi in das Luta Livre ein.

Luta Livre entwickelte sich von Generation zu Generation weiter und fand immer mehr Verbreitung in Rio de Janeiro.

Es wurde 1995 von Professor Daniel D‚Äė Dane nach Deutschland gebracht. Daniel D‚Äė Dane unterrichtete eine Gruppe von Sportstudenten in Köln und wurde Mentor und Lehrer seines späteren Meisterschülers Andreas Schmidt. Andreas entschloss sich sein Training weiter zu verbessern, indem er nach Brasilien reiste, um im Ursprungsland den freien Ringkampf zu studieren. Schon bald gab man ihm den Spitznamen Andyconda, aufgrund seines engen Kampfstils. Im Jahr 2001 wurde ihm als erstem Gringo (Nichtbrasilianer) der schwarze Gürtel verliehen.

Der Diplom-Sportwissenschaftler gründete noch im gleichen Jahr die Europäische Luta Livre Organisation und begann das Luta Livre zu strukturieren. Andreas entwickelte spezifische Trainingsprogramme, welche das komplexe System des Luta Livre für jedermann erlernbar machen.
Das Andyconda Luta Livre (ALL) begann sich als strukturiertes Kampfsystem weiter zu entwickeln.

Wegen des steigenden Interesse am Andyconda Luta Livre begann Andreas auch außerhalb Europas zu unterrichten und gründete 2007 als Erweiterung die Internationale Luta Livre Organisation ILLO.

Andreas ist der höchstgraduierte Luta Livre Kämpfer (Lutador) außerhalb Brasiliens.
Als internationaler Headcoach der ILLO reist Andyconda weltweit zu den angehörigen Luta Livre Schulen, um zu unterrichten und sie mit regelmäßigen Seminaren zu unterstützen.

Im Luta Livre wird dem Sportler abverlangt sich im höchsten Maße zu konzentrieren und gleichzeitig körperlich anspruchsvolle Bewegungen und Griffe auszuführen. Die Koordination von Körper und Geist wird somit ebenso spielerisch in Einklang gebracht, wie die schrittweise Ausbildung eines athletischen Körpers, der den steigenden Ansprüchen hinsichtlich funktioneller Kraft und Flexibilität gerecht werden muss.

Das Luta Livre Vale Tudo ist vergleichbar mit Free-Fight oder den Regellosen NHB (No Holds Barred) Kämpfen. Zusätzlich zu den freien ringerischen Elementen des Luta Livre werden hier auch Schläge, Tritte, Knie- und Ellenbogenstöße verwendet, die im Stand und im Bodenkampf eingesetzt werden. Das Luta Livre Vale Tudo findet seine sportliche Umsetzung in den Mixed Martial Arts (MMA).
Auch wenn Schläge und Tritte dazu gehören, legen wir im ALL-Vale Tudo sehr viel Wert auf das ökonomische Konzept, das sich hinter der Technikschulung verbirgt. Verletzungen können am besten vermieden werden, wenn der Kampf schnell aus der Schlag- und Trittdistanz in die Bodenlage gebracht wird und der Gegner dort kontrolliert wird. In der Bodenlage kann der Gegner nun durch gezielte Schläge zu Schutzreaktionen verleitet werden, die schneller als im Esportiva Lücken öffnen und somit den Einsatz von kampfbeendenden Gelenkhebeln und Würgetechniken ermöglichen.
Dieser gezielte Technikeinsatz ermöglicht es sogar schwächeren Kämpfern, den körperlich überlegenen Gegner zu besiegen, da er im Bodenkampf Größe und Gewichtsnachteile durch Technik ausgleichen kann.